Inhabergeführt aus Hamburg
Die webgo GmbH wurde 2004 in Hamburg gegründet und ist bis heute inhabergeführt. Die Server stehen in einem Hamburger Rechenzentrum mit direkter Anbindung an den Internetknoten DE-CIX. Ende 2024 hat webgo Website, Bestellablauf und Kundenverwaltung neu aufgesetzt.
Als mittelgroßer Anbieter liegt webgo zwischen den Massenhostern und den Spezialisten. Die Preise sind höher als bei den großen Namen, dafür legt webgo technische Details offen, die andere verschweigen.
Transparenz bei den Ressourcen
Bei webgo siehst du vor dem Kauf, wie viel RAM dir garantiert zusteht, wie viele Apache-Prozesse du nutzen darfst und wie viele Kunden sich einen CPU-Kern teilen. Jeder Kunde bekommt einen eigenen Apache in einer abgeschotteten chroot-Umgebung. Das schützt dich davor, dass ein überlasteter Nachbar deine Seite ausbremst.
Die Produktlinien unterscheiden sich vor allem im Speicher. Das SSD-Webhosting bietet mehr Platz, das NVMe-Webhosting weniger Platz, dafür schnellere Zugriffe. Das CMS-Hosting ist NVMe-Webhosting mit mehr garantiertem RAM für WordPress, Joomla und andere Systeme. Ein betreutes WordPress mit automatischen Updates ist es nicht. Um Plugins und Sicherheit kümmerst du dich weiter selbst.
Die Managed vServer verwaltest du über Froxlor, ein schlankes Open-Source-Panel. webgo pflegt das System, du kümmerst dich um deine Websites. Beachte das Trafficvolumen: Nach dem Monatskontingent drosselt webgo die Verbindung stark. Für große Downloads oder Medienseiten ist das ein Ausschlussgrund. Die dedizierten Server laufen auf älteren Xeon-Prozessoren.
Vertrag und Sicherungen
Du wählst zwischen monatlicher und zwölfmonatiger Laufzeit. Monatlich zahlst du etwas mehr und eine Einrichtungsgebühr, bleibst aber flexibel. Für einen Test ist das sinnvoll, für ein Projekt, das bleiben soll, rechnet sich die Jahresbindung.
Backups bewahrt webgo sieben Tage auf. Die Wiederherstellung kostet allerdings eine Servicegebühr. Eine eigene zusätzliche Sicherung schadet also nicht.
Der Support ist an 365 Tagen per Telefon, Chat und E-Mail erreichbar, auch am Wochenende.
Für wen webgo passt
webgo passt zu kleinen Firmen und Selbstständigen, die einen deutschen Hoster mit offenen Leistungsdaten, Ökostrom und erreichbarem Telefonsupport wollen und dafür etwas mehr zahlen. Auch wer einen betreuten vServer ohne Root-Pflichten sucht, findet hier ein Angebot.
Wenig passend ist webgo für Sparfüchse und für Projekte mit sehr viel Traffic. Ob ein vServer überhaupt nötig ist, klärt der Ratgeber vServer oder Webhosting.
Häufige Fragen
Was kostet Hosting bei webgo?
Im Vergleich stehen 11 Tarife von webgo (Webhosting, WordPress, vServer und Server). Der Einstieg liegt bei 7,95 € im Monat. Über 24 Monate gerechnet ist SSD Webhosting Starter am günstigsten, mit durchschnittlich 7,95 € im Monat.
Kann man bei webgo monatlich kündigen?
Bei einem Teil der Tarife: root dedicated Starter, root dedicated Profi und root dedicated Business sind monatlich kündbar. Die übrigen haben eine Mindestlaufzeit, meist zwölf Monate.
Wo stehen die Server von webgo?
webgo betreibt Rechenzentren in folgenden Ländern und Städten: Deutschland (Hamburg, DE-CIX-Anbindung).
Wie erreiche ich den Support von webgo?
Telefon an 365 Tagen, Live-Chat, E-Mail.